Förderungen

Förderungen für Lastenfahrräder in Aachen

Die Stadt Aachen hat ein eigenes Lastenrad-Programm aufgelegt, das sich an Gewerbetreibende, überwiegend freiberuflich tätige Arbeitnehmer, als gemeinnützig anerkannte Vereine und Organisationen sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts richtet. Sie müssen jeweils in Aachen ihren Hauptsitz haben. Bezuschusst werden der Kauf oder das Leasing von Lastenpedelecs inkl. Zubehör, also etwa einer abschließbaren Transportkiste. Der Zuschuss beträgt 25 Prozent der Anschaffungs- bzw. Leasingkosten, maximal jedoch 2.000 Euro je Lastenpedelec. Bis zu zwei Lastenfahrräder kann sich ein Unternehmen/Institution bezuschussen lassen. Der Zuschuss muss nicht vor dem Kauf beantragt, sondern nur die Kaufrechnung zusammen mit einem formlosen Antrag eingereicht werden.
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Der Aachener Energieversorger STAWAG bietet ihren Ökostrom-Kunde einen Zuschuss von 150 Euro pro E-Lastenrad.
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Förderungen des Landes NRW

Auch das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Kauf von Lastenfahrrädern (ab 70 kg Nutzlast ohne Fahrer/in). Hier sind Unternehmen, aber auch Privatnutzer mit Erstwohnsitz in Aachen antragsberechtigt – sowie Kommunen. Die Förderquote beträgt in der Regel 30 %, maximal 2.100 Euro pro Rad. Nähere Informationen hier.

Förderungen vom Bund (BAFA)

Schließlich fördert auch der Bund den Kauf von (Schwer-) Lastenfahrrädern, d.h. mind. 150 kg im Gespann und  1 m³-Volumen. Die Förderquote liegt hier bei 30 %, maximal 2.500 Euro je Gespann (Rad und Hänger), die Förderung ist Bedingungen unterworfen, die hier einzusehen sind. Antragsberechtigt sind u.a. Unternehmen, Freiberufler, Hochschulen und Kommunen, nicht aber Privatpersonen oder Vereine.

Info: Für den Gesetzgeber sind sämtliche eBullitts "normale" Fahrräder. Kurze Sachkunde: Elektrofahrrad, E-Bike und Pedelec

(1) Was sind die Unterschiede zwischen einem Elektrofahrrad, einem E-Bike und einem Pedelec?
Generell versteht man unter einem Elektrofahrrad ein Fahrrad, das mit einem Elektroantrieb ausgestattet ist. Unter einem E-Bike versteht man ein spezielles Elektrofahrrad, das fährt, ohne dass der Fahrer in die Pedale tritt – quasi auf „Knopfdruck“. Als Motorrad- oder Autofahrer würde man sagen „Gas geben“. Die weitaus meisten Elektrofahrräder – und so auch die eBullitts – sind daher eigentlich keine E-Bikes. Sie werden im Sprachgebrauch allerdings häufig als solche bezeichnet. Die genaue Bezeichnung ist Pedelec, das steht für Pedal Electric Cycle. Diese Pedelecs unterstützen den Fahrer nur dann, wenn er auch selber in die Pedale tritt.

(2) Wann ist ein Pedelec für den Gesetzgeber ein „normales“ Fahrrad?
Die E-Motor Unterstützung des Pedelecs muss begrenzt sein auf eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h und auf maximal 250 Watt. Ein selbstständiges Unterstützen des Pedelecs – also ohne das der Fahrer in die Pedale tritt – ist als Schiebe- und Anfahrhilfe erlaubt. Sie darf bis max. 6 km/h gehen. Bei allen eBullitts steht diese Funktionalität auch zur Verfügung. Bei einem beladenen eBullitt ist diese E-Motorunterstützung oft hilfreich.

(3) Ist ein eBullitt für den Gesetzgeber ein „normales“ Fahrrad?
Für den Gesetzgeber sind somit sämtliche eBullitts „normale“ Fahrräder! Sie benötigen weder eine Zulassung noch ein Versicherungskennzeichen, wie etwa für ein Mofa oder einen Roller.

Sie haben Interesse an einem (E-)Lastenrad bzw. Lastenpedelec?
Haben Sie Fragen zu den Fördermöglichkeiten?
Dann kontaktieren Sie uns gerne mit Ihren Fragen – wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich.
Wenn Sie möchten senden wir Ihnen auf Anfrage ein Angebot und/oder verbaren mit Ihnen einen Termin für Testfahrten in Aachen.

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